Systemische Therapie

In der Behandlung von Patienten und speziell der Anwendung Systemischer Therapie gehe ich von diesen Vorannahmen aus:

  1. Ein Problem verstehe ich als eine Aufgabe, die (vom Leben) zur Lösung vorgelegt wurde. Wenn Die Betroffenen schon gute Lösungen gefunden haben, werden sie diese Aufgabe vermutlich nicht mehr als Problem bezeichnen, sondern vielleicht als gemeisterte Herausforderung.
     
  2. Krankheitssymptome sind aus dieser Sicht oft Ausdruck von Aufgaben, für die, oft über lange Zeit, (noch) keine gute Lösung gefunden werden konnte. Sie können für die Betroffenen und andere Personen viel Leiden verursachen.
     
  3. Die Betroffenen und ihre Angehörigen sind die Experten für Ihr Leben. Sie kennen die Lösungen für die Aufgaben in ihrem Leben am Besten.
     
  4. Sie haben meist schon vieles versucht und das Beste getan, was ihnen möglich war, um ihr Problem zu lösen. Oft können sie die Lösung (noch) nicht benennen, auch wenn sie schon viele Wege gesucht haben. Zumeist ist gerade das der Grund, warum sie therapeutische Hilfe suchen. Die Betroffenen und ihre Angehörigen kennen sich, und ihre Situation jedoch viel besser, als auch ein sehr guter Therapeut es - auch nach vielen Gesprächen - je könnte.  
     

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Zuletzt geaendert 04.09.2015 um 14:32.

 

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